Der Sommer steht endlich vor der Tür und es wird Zeit für frische, bunte Salate passend zum Grillfest oder als leichte Mahlzeit an heißen Tagen. Doch wieso sollte es immer der klassische Nudelsalat sein? Und ist ein normaler Kopfsalat mit Joghurtdressing nicht langsam echt langweilig? Mit diesen leckeren Zutaten verwandelst du deinen Sommersalat in Nullkommanichts zu einem echten Hingucker – und gesünder wird er dadurch ebenfalls.

 

 

Ladies and Gentleman: It’s time to PIMP YOUR SALAD!

 

Die Basis

  • Zuerst solltest du dir überlegen, mit welchen Blättern du die Basis für den Salat schaffen möchtest. Mir schmeckt Rucola im Sommer besonders gut, aber wenn’s sein muss kann auch der gute alte Blattsalat herhalten. Oder wie wäre es mal mit einem optischen Hingucker wie dem „Lollo Rosso“? Lass dich ruhig mal beim Einkaufen inspirieren und greife zu Salaten, die nicht jeden Tag auf dem Teller landen.

 

More and More

  • Mehr Input! Was gibt deinem Salat Farbe und gleichzeitig guten Geschmack? Hier ist alles erlaubt, was gut schmeckt: Paprika, Gurke, der Alleskönner Avocado, frische Tomaten, Pilze, Feigen, Karotten und alles, was Dich beim Einkaufen in der Gemüseabteilung anlacht. Auch Äpfel sind in sommerlichen Salaten super lecker, weil sie so schön süß sind. Unbedingt beachten, dass sie schnell braun werden, wenn sie länger geöffnet liegen – deshalb erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.

 

Add ons

  • Geschmacks-Kick: Getrocknete Früchte haben einen sehr intensiven Geschmack und sind deshalb mein Lieblingstipi für kreative Salate. Besonders getrocknete Tomaten, Feigen oder Cranberries machen einen sonst recht eintönigen Salat zu einem Genuss!

 

Cheese please

  • Alles Käse oder was? Für die Nicht-Veganer gehört zu einem leckeren Salat gerne auch mal Feta, Mozzarella, Gouda oder Ziegenkäse auf den Salat. Bitte aus ästhetischen Gründen immer erst ganz zum Schluss den Käse hinzugeben, weil er sonst von den anderen Zutaten eingefärbt wird. Das gilt übrigens auch für Rote Beete! Die sollte unbedingt am Rand drapiert werden, wenn man nicht einen komplett rosafarbenen Salat haben möchte. Hab ich schon für euch getestet.

 

Kernkraft

  • Kommen wir zum Kern des Artikels: Nüsse und Kerne. Die Klassiker sind wohl Sonnenblumenkerne. Leicht angeröstet schmecken sie wirklich hervorragend zum Salat, mal ganz abgesehen davon, dass sie wirklich gesund sind. Schon 100g der kleinen Powerkerne enthalten mehr Eiweiß als ein Steak!

Dass sie außerdem große Mengen an gesunden Ölen und Fetten enthalten, dürfte heutzutage niemanden mehr verwundern.Ähnlich sieht es bei Walnüssen aus, die unserem Körper wichtige ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Nährstoffe spenden. Außerdem sollen sie Herzkrankheiten vorbeugen. Na wenn das mal keine guten Gründe sind, sich eine Hand voll Walnüssen über die Mahlzeit zu streuen?

Besonders gerne streue ich am Ende als „Finish“ noch eine Hand voll Sesam über die Salate. Die Körner sind ebenfalls echte Alleskönner und beinhalten neben den Fettsäuren auch wichtige Nährstoffe, die wir für Knochen, Haut und Haare benötigen. Wer es besonders edel mag, der gönnt sich geröstete Pinienkerne auf dem Salat. Meiner Erfahrung nach schmecken diese aber in einem schlichten Salat wesentlich intensiver, und gehen in einem großen bunten Sommersalat eher unter.

 

Tipp: Für hungrige Mäuler kann man eben doch zum altbewährten Mittel greifen und unter dem üppigen Salat noch eine Portion Nudeln verstecken. Damit erspart man sich die entsetzten Ausrufe wie: „Und DAVON soll ich satt werden?“ garantiert!

 

Und nun viel Spaß beim kreativen Salate machen.

 

Im nächsten Artikel verrate ich Dir, wie Du leckere Dressings für deine Salate einfach und unkompliziert selbst mixen kannst. Verrätst Du mir dafür im Gegenzug, was für Dich in einem leckeren Salat auf keinen Fall fehlen darf?

 

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