Probleme sind auch nur Lösungen in Arbeitskleidung.

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Produktion / Transport / Fairness:

Warum werden unsere Produkte in China produziert?

Wir können sehr gut verstehen, dass bei „Made in China“ viele erstmal verunsichert sind. Man denkt sofort an schlechte Arbeitsbedingungen und weite Transportwege.

Zum Thema Fairness: 

Hersteller/Partner zu finden, denen wir vertrauen, ist mit die größte Herausforderung. Es ist uns sehr wichtig, das faire Arbeitsbedingungen herrschen und faire Löhne gezahlt werden. Alle unsere Hersteller werden daher durch eine dritte Instanz geprüft. Solche Prüfungen übernimmt Beispielsweise der TÜV oder die SGS.

Die Transportwege:

Wir müssen uns immer die komplette Lieferkette von einem Produkt anschauen. Also woher kommen die Rohstoffe.

Ein Beispiel: Für die meisten Produkte aus Plastik, die eventuell in Deutschland produziert werden, wird Erdöl benötigt. Erdöl muss erst importiert werden.

Bambus wird in Zentralchina von Kleinbauern angebaut. Man ist dort sehr erfahren mit der Verarbeitung von Bambus. Wir können somit die Wege kurz halten.

Es würde mehr Ressourcen verbrauchen, wenn erst der Rohstoff und somit auch der Verschnitt nach Europa transportiert wird.

Das Gleiche gilt für unsere Seifensäckchen aus Sisal, für die Zahnseide und unsere weiteren Produkte. Die Rohstoffe kommen alle aus Asien. Daher ist es nachhaltiger dort alle Produktionsschritte durchführen zu lassen.

Des Weiteren, unterstützen wir Aufforstungsprojekte um die Transportwege auszugleichen.

Warum Bambus und kein Holz?

Momentan gibt es in Europa einen Überschuss an Holz. Das liegt zum einen an der Trockenheit und zum anderen an dem Borkenkäfer. Sehr viele Wälder müssen gerodet werden.

Daher könnte man doch hier Zahnbürsten aus Holz produzieren?

Dazu müsste eine Fabrik gebaut werden. Bis das Know-how vorhanden ist und sich alle Prozesse eingespielt haben, würde es allerdings viele Jahre dauern. Bis dahin, könnte sich die Situation schon wieder verändert haben. 

Davon abgesehen, bietet Bambus viele weitere Vorteile und ist einer der nachhaltigsten Rohstoffe, die uns die Natur zur Verfügung stellt. 

Hier ein paar Fakten:

  • Umweltschonende Ernte

Kein Baum, kein Strauch, Bambus gehört zu den Grasarten. Das Ernten ist wie Rasenmähen. Die Pflanze stirbt nicht. Der Bambushalm wächst nach der Ernte einfach wieder nach.

  • Schnelles Wachstum

Bambus wächst super schnell. Manche Bambusarten bis zu 1m pro Tag. Ein Halm kann alle 5 Jahre geerntet werden. Der Riesenbambus (Dendrocalamus Giganteus) kann bis zu 50m hoch werden.

  • Sauerstoff-Produzent

Ein Bambuswald erzeugt 35% mehr Sauerstoff als eine vergleichbare Baumfläche. 

  • Von Natur aus anti-bakteriell

Der Bambus selbst erzeugt einen Stoff namens Bambus-Kun. Dieser schützt ihn vor Pilz- und Schädlingsbefall.

  • Kleinbauern unterstützen

Der Anbau von Bambus wurde bisher nicht industrialisiert, Kleinbauern pflegen diese Wunderpflanze.

  • Kein Düngemittel und keine Pestizide

Bambus benötigt keine Düngemittel. Die abgefallenen Blätter liefern genügend Nährstoffe.

  • Artenreichtum und Vielfalt

Es gibt weltweit über 1500 verschiedene Bambusarten.

Es gibt grünen Bambus, orangen, grauen, schwarzen, weißen, blauen, roten und lilafarbenen.

  • Fun-Fact

Der plural von Bambus ist tatsächlich Bambusse. Der Spazierstock von Charlie Chaplin bestand aus Bambus.

Was ist die Nature Nerds Zufriedenheitsgarantie?

Solltest du nicht zufrieden sein, kannst du innerhalb von 30 Tagen unsere Produkte zurücksenden und wir erstatten dir den Kaufpreis. Schreibe dazu eine Mail an: hallo@naturenerds.de

Bestellung und Versand

Wie kann ich meine Bestellung verfolgen?

Sobald dein Paket unser Lager verlässt, bekommst du eine eMail mit der Sendungsnummer von uns.

Wie hoch sind die Versandkosten?

  • 5,90 € – Deutschland – versandkostenfrei ab 39 € 
  • 14,90   Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn

  • 24,90 € – Schweiz

Dein Land ist nicht dabei? Schreib uns an. Eventuell finden wir eine Lösung. Mail: hallo@naturenerds.de

Versandkosten? Wie setzen die sich zusammen?

Puh, die Versandkosten sind aber ganz schön dolle. Ik brauch doch nur nen Oralbesen. Geht das nicht auch viel günstiger? Via Warenpost oder so?

Diesen Gedankengang können wir sehr gut nachvollziehen. Leider ist es ein wenig verzwickt.

Momentan setzen sich unsere Kosten für den Versand folgendermaßen zusammen:

3,07 € – pro Warenpost Sendung mit GoGreen, Mautzuschlag und Sendungsverfolgung. Tracking muss leider sein, ansonsten haben wir keinen Nachweis, ob das Paket auch angekommen ist. Größere Sendungen werden mit DHL-Paket verschickt.

1,50 € – Für die Konfektionierung. Das gehört zu den Kosten die im Lager entstehen. Karton auffalten. Produkte einlegen.  Mit Klebeband versehen. Label ausdrucken und aufkleben.

0,26 € – Produkt picken. Durch das Lager rennen und Produkte einsammeln. Für jeden weiteren Artikel kommen 0,13 € obendrauf.

0,30 € – Versandkarton & Klebeband.

0,07 € – Lagerkosten. Pro Kubikmeter Lagerfläche zahlen wir momentan 10,20 €. Wenn man das alles durchrechnet und die Lagerzeit berücksichtigt, kommen wir auf 0,07 € pro Produkt.

0,15 € – Abholung der Warenpost aus unserem Lager.

5,35 € – Gesamt. (netto) Mhh… Ok und warum jetzt 5,90 €?

In Deutschland ist es so, dass wir für die Versandkosten die Umsatzsteuer (19 %) an das Finanzamt abdrücken müssen. Wenn wir dir also 5,90 € berechnen, dann bleiben uns abzüglich der 19 % nur 4,96 €.

Wir haben also Kosten in Höhe von 5,35 € und berechnen dir 4,96€. Somit machen wir einen kleinen Verlust von 0,39 €. Das ist aber ok und gleicht sich durch die Produkte wieder aus.

Das war nun ein kleiner Exkurs in die wilde Welt der Warenwirtschaft. Wir möchten das Ganze so transparent wie möglich gestalten. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.

Wo kann ich Nature Nerds Produkte kaufen?

Du kannst unsere Produkte bei uns im Online-Shop oder über Amazon bestellen. Es gibt auch schon einige Unverpackt-Läden die unsere Produkte führen. 

Du kennst einen Laden und bist der Meinung: Hier würden doch Nature Nerds-Produkte super rein passen. Wir freuen uns über den Kontakt.

Amazon? Fluch, Segen oder beides?

Ab und an erreicht uns die Frage: Warum verkauft ihr auf Amazon? Das ist doch eigentlich nicht so toll.

Hier kommen unsere Erfahrungen. Los gehts: 

Amazon hat in Deutschland eine Marktmacht von ca. 50%, Tendenz steigend. Im Online-Handel kommt man um Amazon leider nicht drum herum. 

Zuerst einmal, es ist für uns völlig ok, wenn du unsere Produkte über Amazon kaufst. Es wäre zwar besser für uns, wenn du deinen Einkauf direkt über unseren Shop tätigst. Doch wir können auch nachvollziehen, dass das manchmal schwierig ist. Denn viele haben ein Amazon-Konto oder sogar Amazon-Prime und können deshalb versandkostenfrei bestellen.

Was ist gut an Amazon?

  • Wir erreichen Kunden, die wir außerhalb von Amazon nicht erreichen würden.
  • Amazon versendet auch zum größten Teil plastikfrei.
  • Im Grunde ist die Idee, alle Waren an zentralen Punkten zu sammeln und von dort aus zu versenden nicht verkehrt. Das spart Ressourcen. Als Vergleich: Ein großer  Kühlschrank ist besser als viele kleine.
  • Amazon hat einen Nachhaltigkeits-Fahrplan und will  CO2-Neutralität bis 2040 erreichen. Schauen wir mal.

Was ist nicht so gut an Amazon?

  • Das meiste Geld fließt direkt zu Amazon!

Viele Glauben, es sind die Verkaufsgebühren, die den Händlern zu schaffen machen. Das stimmt so aber nicht. Amazon hat das Ganze noch viel besser durchdacht. 

Denn Amazon verdient vor allem durch Werbung. Wer auf Amazon sichtbar sein will, muss zahlen. Gib einfach mal einen Suchbegriff auf Amazon ein und schau dich um wo überall „Gesponsert“ steht. Für jeden Klick müssen Verkäufer löhnen.

Organisch bekommst du bei Amazon nur Sichtbarkeit, wenn du am meisten Verkaufst. Das geht nur, wenn du der günstigste bist.  Durch den Algorithmus entsteht ein Preisdruck, der alle dazu zwingt die Preise zu senken.

Achtung Meinung: Ist der Preisdruck noch nicht groß genug. Wirft Amazon ein Amazon-Basic Produkt in den Markt und senkt somit die Preise für die ganze Nische.

Wenn wir über Amazon sprechen, müssen wir auch über Bewertungen sprechen.

Meistens ist es so, dass Kunden eigentlich nur Bewertungen schreiben, wenn sie unzufrieden sind. Das ist auch irgendwie verständlich. Wenn ich sauer bin, will ich meinen Frust loswerden.

Das wiederum führt dazu, dass viele Hersteller ihre Kunden bitten, eine Bewertung zu hinterlassen. Du kennst das sicherlich. Nun ja, du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr sich kleine Händler über positive Bewertungen freuen. Denn das hilft uns wahnsinnig. Warum?

Jetzt wird es richtig verrückt. 

Durch den Konkurrenzkampf, den Amazon schürt, passieren unschöne Dinge. Wir haben auf fast all unsern Produkten bei Amazon negative Bewertungen von Konkurrenten. Als wir das zum ersten Mal entdeckt hatten, konnten wir unseren Augen nicht trauen. 

Woher wir wissen, dass die Bewertung von einem Konkurrenten kommt?

Zuerst wird unser Produkt auf sehr merkwürdige Weise schlecht gemacht und dann schreibt der Kunde noch, dass das Produkt von der Firma XY besser ist. Dazu wird dann  der Link zu dem Konkurrenz-Produkt gesetzt.

Bei manchen Verkäufern ist der moralische Kompass wohl öfter runtergefallen. 

Da hat Amazon sich wohl an dieser alten Weisheit bedient:

Divide et impera. Teile und Herrsche.  – Julius Cäsar

So, das war nun ein kleiner Ausflug in die Welt von Amazon aus unserer Perspektive.

Wie gesagt, für uns ist es absolut ok und verständlich, wenn du über Amazon kaufst. Wenn du kleine Händler unterstützen möchtest, dann hinterlasse eine Bewertung. Sie werden mit Sicherheit einen kleinen Freudentanz aufführen.

> Hier gehts zu unseren Shop auf Amazon <

Und sonst so:

Jezz & Jojo - Woher kommen unsere Spitznamen?

Wir waren und sind kleine Reisemäuse. Vor allem der südostasiatische Raum hat es uns angetan. Kambodscha, Vietnam, Thailand, Malaysia, in all diesen Ländern konnte niemand so recht den Namen „Jörg“ aussprechen.

Ein „R“ gibt es in der asiatischen Aussprache eigentlich nicht und von einem „Ö“ hat auch noch keiner etwas gehört. Was bleibt ist „J…g“

Kurzerhand wurde irgendwo an einer thailändischen Bar aus Jörg = Jojo. 

Bei Jessica war es ähnlich. „Jess“ ist da sehr naheliegend. Ihr Spitzname entstand daher schon viel früher. Die Entscheidung, dass daraus „Jezz“ mit doppelt Z wurde, hat sie aber selbst getroffen. Man könnte das einen künstlerischen Spleen nennen. Ist es wohl auch.  ; )