Nachhaltig Leben – ein kleines Zitat zur Einstimmung:

„Dein Kassenbon ist ein Stimmzettel. Jedes verdammte mal.“

Alles Liebe, Dein Kapitalismus

Menschen handeln aus Gewohnheit. Denn unser Gehirn sucht nach Möglichkeiten Energie zu sparen. Ca. 40 % unserer täglichen Handlungen entscheiden wir nicht bewusst.

Gewohnheiten rufen Gelüste hervor. Oh ja, Gelüste. Wir haben viele davon, aber das ist auch ok. Versuche garnicht erst der Lust zu widerstehen, sondern lenke sie. Um Gewohnheiten zu ändern, musst Du sie durch eine andere ersetzen und an die Veränderung glauben.

Es ist also gar nicht so schwer nachhaltige Gewohnheiten zu etablieren. Denn die Alternativen gibt es schon und daran zu glauben ist einfach.

„Hey, da stand doch was von Geld sparen in der Überschrift?“

Jo, stimmt ja auch, also…

Ab geht’s, nachhaltig Leben!

Diese Gewohnheiten kannst Du ändern:

Nachhaltig Abwaschen

Fasst in jedem Haushalt, findet man den Spülschwamm aus Plastik. Die nachhaltige Alternative ist der Luffa-Gurke. Super günstig und zu 100 % biologisch abbaubar.

Bürsten und Kratzer gibt es aus Holz oder Metall und auch Dein Spülmittel kann nachhaltige sein.

Ja, viele dieser Dinge findest Du nicht im herkömmlichen Supermarkt. Aber da kommt die Gewohnheit ins Spiel. Diese Produkte gibt’s im Netz oder im Reformhaus um die Ecke.

Nachhaltig Kaffee trinken

Du hast eine Nespresso-Maschine? Keine Sorge, eine kleine Erfindung hat auch dieses Problem gelöst. Kauf Dir einmalig diese wiederbefüllbaren Kaffeekapseln und schon zahlst Du keine 80 € für ein Kilo Kaffee.

Auch alle andern Arten von Kaffeepads erzeugen zu viel Müll. Deshalb, entweder Vollautomat oder der gute italienische Espressokocher aus Edelstahl.

Nachhaltig Abschminken

Ey Du Lappen. Komm her und Putz mich. Ja, aber damit nicht genug. Du kannst wiederverwendbare Abschminkpads ganz einfach selber nähen. Wie das geht, zeigt Dir die Schwatz Katz Jasmin.

Do it yourself, yeah.

Nachhaltige Reizüberflutung

Oder eben nicht. Du wirst doch sowieso jeden Tag mit Werbung bombardiert, also warum landet das Zeug dann auch noch im Briefkasten? Keine Werbung bitte! Klebi dran und fertig. Alle Infos die Du brauchst, findest Du auch Online.

Nachhaltig Rasieren

Her mit dem Rasierhobel! Stylo, Vintage und frei von Plastik.

Nachhaltig einseifen

Wie das? Seife am Stück. Easy. Ist eh viel schicker als diese fehl gestalteten Plastikflaschen. Richtig krass – Peeling mit Mikro-Plastik. Das es so etwas überhaupt noch zu kaufen gibt. Unfassbar.

Die nachhaltige Schlundputze

Oh ja, Werbung in eigener Sache. Aber hey! Bitte tausche Plastik gegen Oralbesen aus Bambus.

Die Nachhaltige Erdbeerwoche

Menstruationstassen und waschbare Binden werden immer beliebter. Ein wenig umgewöhnen muss man sich, doch der Effekt ist riesig.

Nachhaltig Einpacken oder Aufbewahren

Alufolie, Frischhaltefolie und Gefrierbeutel haben ausgedient. Dosen aus Edelstahl oder Bambus und Gläser sehen besser aus und Du kannst sie immer wieder verwenden.

Neuerdings gibt es auch Wachspapier von unseren fleißigen Bienen.

Nachhaltig Putzen

Soda, Natron, Essig und Zitronensäure. Mehr braucht der Haushalt nicht. Spart Geld und schont die Umwelt.

Sollte sich noch so etwas wie Küchenrolle in deinem Haushalt befinden. Weg damit. Es gibt auch Lappen. Die kann man waschen. Zero waste!

Nachhaltig Schneiden

Holz hat antibakterielle Eigenschaften. Wenn Du Dir also kein Plastik ins Essen schnitzen magst, dann tausche Deine Plastik-Schneidebretter gegen Holz.

Nachhaltig Essen

Thema Fleisch und Co. Wer eine Bewusstseinsspritze braucht, schaut sich kurz diese Sequenz aus dem Film Samsara an.

Einen detaillierten Artikel zum Thema Fleisch, findest Du hier: Fleisch essen – was bedeutet das?

Nachhaltig Trinken

Warum Wasserflaschen kaufen? Ein Liter Leitungswasser kostet 0,2 Cent.

Nachhaltig Ka…

In vielen Ländern nutzt man die Toilettenbrause. Weniger Papier, also gute Sache.

Denn bedenke: Wenn Du mit der Hand in Kacke fast, wischst Du sie Dir dann auch mit Papier sauber?

Ganz neu auf dem Markt – die Po-Dusche.

Und wenn schon Papier, dann bitte Recycelt.

Nachhaltige Energie

  • Standby – nein Danke? Steckleiste mit Schalter – Juchu!
  • LED statt Glühlampe.
  • Alexa und Co. Ganz ehrlich, wofür kann man diese Dinger schon groß benutzen. Sie fressen unnötig Energie und Dein Smartphone kann das auch. Wenn die Teile sich weiter entwickeln und wirklich nützliche Funktionen haben, können wir vielleicht nochmal darüber reden.

Nachhaltig Einkaufen

„Nein Danke, ich brauche keine Plastiktüte!“

  • Frischetheke statt Kühlregal!
  • Es gibt wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel und wenn du sie vergessen hast, gehts auch ohne.
  • In immer mehr Städten poppen unverpackt Läden aus dem Boden. Richtig gut. Auch der Spaziergang über den Wochenmarkt ist sehr erholsam.
  • Mindesthaltbarkeit: Wir sind visuelle Geschöpfe. So ein Datum kann einem schon den Appetit versauen. Mach Dir bewusst, das die meisten Lebensmittel viel länger haltbar sind. Einfach riechen und schmecken.

Nachhaltig Leben und Verantwortung übernehmen

 

Dein Kassenbon ist ein Stimmzettel! Unternehmen reagieren auf unsern Konsum. Unser Handeln hat direkten Einfluss, auf das, was in den Regalen landet und was entsorgt werden muss.

Nachhaltigkeit heißt nicht, Dinge sofort zu entsorgen und sich neu Konsumgüter zuzulegen. Nein, bitte nutze alles so lange wie möglich.

Eieiei. Haben wir was vergessen?

Wir würden uns freuen, wenn Du uns hilfst, dies Liste zu erweitern.

Wenn Dir also noch etwas einfällt.

Immer her damit.

4 Kommentare

  1. Marita Ahrend

    Super Idee, eine solche Liste zu machen. Ich bin auf jeden Fall dabei und werde einiges umsetzen.
    Vor allem die Vernetzung finde ich sinnvoll. Da brauch man nicht lange suchen und die Umsetzung ist leichter…. keine Ausreden.
    Toll gemacht… 😀

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  2. Lisa

    Tolle Ideensammlung! Vieles setze ich bereist um, und ist oft nur eine Sache der Gewohnheit.
    Eine Idee habe ich noch; einen Deostein nutzen. Und zwar den Alunstein. Bekommt man schwer in Deutschland, in Frankreich ist das einfacher (man kann aber auch bestellen mit Lieferung nach Deutschland). Vorteil: Natürliches Material, kein Aluminium drin, hält ewig, spart Geld und hat (außer einer Verpackung) keine Auswirkungen auf die Umwelt, also kein Müll.
    Liebe Grüße! 🙂

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    • Jojo und Jezz

      Hi Lisa,

      das ist ja großartig. Danke für den Tipp.
      Liebste Grüße zurück! 🙂

      Antworten

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